Klausenerstraße: Freude über Veränderungssperre

„Die unkontrollierte Nachverdichtung in der Aaseestadt rund um die Klausener Straße findet mit diesem Beschluss zum Glück ein Ende“, zeigt sich der planungspolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion Ludger Steinmann erfreut über die vergangene Woche im Rat beschlossene Veränderungssperre. Die Verwaltung hatte mit dieser Sperre einen SPD-Antrag umgesetzt, den die Fraktion nach einem Vor-Ort-Termin mit vielen besorgten Bürgerinnen und Bürgern eingebracht hatte. Die Veränderungssperre stellt bis zur Aufstellung eines neuen Bebauungsplans sicher, dass keine weiteren XXL-Mehrfamilienhäuser entstehen, die nicht zur übrigen Siedlungsstruktur passen.

„Dieser Beschluss ist ein Erfolg für die vielen engagierten Anwohnerinnen und Anwohner, die sich zu Recht über die unkontrollierte und investorengetriebene Nachverdichtung ihres Quartiers aufgeregt haben“, bekräftigt Noah Börnhorst, stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender in der Aaseestadt, und schließt: „Jetzt geht es darum unter Beteiligung der Anwohnenden Perspektiven für ihr Viertel zu erarbeiten, die die gewachsenen Strukturen erhalten.“

„Dieser Beschluss ist ein Erfolg für die vielen engagierten Anwohnerinnen und Anwohner.“

Noah Börnhorst
Quelle: Westfälische Nachrichten, 18.12.2020