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Wer schonmal in einem Schwimmbad in Münster war weiß: Wenn es um die Bäderlandschaft geht, hat Münster wenig zu bieten. Durch einen Fehler im Kassensystem ist man im Fachbereich Bäder von falschen Zahlen bei der Bäderplanung ausgegangen. Deshalb muss aus Sicht der SPD nun alles auf den Prüfstand, denn Münsters Bäder werden von noch weniger Menschen besucht als bisher angenommen. In einem Bericht der Westfälischen Nachrichten heißt es, man könne von 20-30 Prozent Abweichung nach unten ausgehen.

Machen statt prüfen!

Die Bäderdebatte der letzten Jahre war nicht nur von der Diskussion um den Bau des Südbads geprägt, sondern insbesondere auch von der Idee eines Freizeitbads und dem Vorschlag die Bäder in die Zuständigkeit der Stadtwerke zu übergeben. In der Stadtverwaltung waren viele Mitarbeiter*innen damit beschäftigt sich um diese Überführung zu kümmern. Am Ende hat das nicht geklappt und der Oberbürgermeister und seine Ratsmehrheit aus CDU und Grünen haben viel Zeit mit Prüfungen verbracht. Der Zustand der Bäder hat sich deshalb also kaum verbessert. Aus Fehlern sollte man schlau werden und deswegen ist es jetzt Zeit, wirklich zu handeln und nicht wieder technische Debatten zu führen. Eines steht fest: Münsters Bäder müssen attraktiver werden.

Ein Freizeitbad für Münster

Die Idee, die wir als SPD ins Gespräch gebracht haben ist der Bau eines Freizeitbads im Westen unserer Stadt. Dort wohnen viele junge Familien, die sicher gerne ab und zu einen Tag in einem Freizeitbad verbringen würden. Außerdem wächst gerade der Westen unserer Stadt sehr stark und deshalb brauchen auch die neu entstehenden Schulen genügend Wasserfläche um den Schüler*innen das Schwimmen beizubringen. Auch davon gibt es im Westen zu wenig.

Über die Frage wie so ein Bad genau aussehen kann, haben wir uns auch schon Gedanken gemacht. Das Architekturbüro „Gruppe MDK“ findet unsere Idee gut und hat mal gezeigt, wie ein solches modernes Bad aussehen kann und wie man die Themen Sport und Freizeit sinnvoll miteinander verbinden kann.

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