Verkehr neu denken

Münster braucht eine andere Verkehrspolitik. Mit der Beschleunigung und Vergünstigung des Busverkehrs und dem Ausbau von Radwegen kann die Verkehrswende gelingen. Gleichzeitig müssen wir mit neuen Ansätzen, wie zum Beispiel Quartiersparkhäusern, dafür sorgen, dass unsere Wohnviertel durch weniger parkende Autos attraktiver machen.

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So siehts aus

In Münster liegt vieles im Argen. An den Radwegen hat man seit den 80er Jahren nicht mehr viel getan und die Radwege sind dementsprechend in keinem guten Zustand. Ergebnis der Untätigkeit: Münster hat seinen Titel als Fahrradhauptstadt verloren. Viele Reden von der Verkehrswende, doch in den letzten Jahren sind unter Oberbürgermeister Markus Lewe sind die Busfahrpreise nur immer weiter gestiegen. Außerdem wurde nichts dafür getan, die Busse schneller zu machen. Es ist Zeit frischen Wind in Münsters Verkehrspolitik zu bringen.

Radwege ausbauen

Münster ist stolz darauf, dass hier so viele Menschen mit dem Fahrrad fahren. Wenn das auch so bleiben soll, muss die Radinfrastruktur in Münster dringend erneuert und verbessert werden. Ich möchte, dass hier in der nächsten Zeit gehandelt wird. Es muss Geld in die Hand genommen werden, um die Radwege auf den neuesten Stand zu bringen. Wir müssen das Geld sinnvoll einsetzen und nicht 10 Millionen Euro für die Rotfärbung der Bismarckallee und anderer Fahrradstraßen eingeben.

Busse müssen schnelle und günstiger werden

Die Busse fahren in Münster im Schnitt mit 16 km/h. Das muss sich dringend ändern. Wieso sollte ich mit dem Bus fahren, wenn der ohnehin zusammen mit den Autos im Stau steht? Dann kann man auch gleich mit dem Auto fahren. Zusätzliche Busspuren sollen dafür sorgen, dass man mit dem Bus am Stau vorbeifahren kann. Bus fahren ist außerdem viel zu teuer. Ich bin sicher, dass mehr Menschen mit dem Bus fahren würden, wenn die Busfahrt nur noch einen Euro am Tag kostet.

Weniger parken - mehr leben

In der Aaseestadt werden jeden Tag viele Autos abgestellt. Ich möchte nicht, dass unser Viertel zugeparkt wird. Wenn weniger Autos auf der Straße stehen, steigert das die Lebensqualität im Viertel. Daher werde ich mich dafür einsetzen, dass in Zukunft weniger Autos in der Aaseestadt parken. Das gelingt auch, indem wir die Anbindung der großen Arbeitgeber besser an das ÖPNV-Netz anbinden.

Auch die Lebens- und Aufenthaltsqualität in der Innenstadt kann durch weniger Autos gesteigert werden. Gerade angesichts der starken Konkurrenz mit den großen Online-Shops, ist es wichtig, die Innenstadt attraktiv zu gestalten. Städte in den Niederlanden machen bereits vor, wie man mit Parkplätzen am Stadtrand und einer guten Bus- und Bahnanbindung ins Zentrum die Aufenthaltsqualität deutlich steigern kann.

Fazit: Handeln statt Labern

In Münster liegt Vieles im Argen, weil zu viel gelabert und wenig gehandelt wurde. Wenn wir jetzt umsteuern und die richtigen Ideen umsetzen, können wir die Lebensqualität steigern und nebenbei einen großen Beitrag zum Schutz des Klimas leisten. Die viel diskutierte Verkehrswende kann gelingen, wenn wir die richtigen Anreize setzen. Ich möchte mich im Rat der Stadt Münster dafür einsetzen, dass endlich Maßnahmen ergriffen werden, um die Verkehrswende in Münster endlich erfolgreich zu gestalten.

Frischen Wind ins Rathaus bringen!

Am 13. September:
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