Die FDP-Ratsfraktion Münster hat vorgeschlagen ein Azubi-Ticket einzurichten, dass für das gesamte Münsterland gilt. Dazu habe ich in einem Leserbrief Stellung genommen. Grundsätzlich finde ich die Idee gut, das ganze sollte allerdings auf Landesebene angepackt werden. Der Jugendlandtag hat dazu einen Vorschlag gemacht, der nun im Hauptausschuss des Landtags landet.

Der komplette Leserbrief:

Die Initiative der FDP-Ratsfraktion für ein Azubi-Ticket, das im gesamten Münsterland gilt, ist durchaus begrüßenswert. Dies darf allerdings nur der erste Schritt sein. Wenn man Auszubildende gerne mobil machen möchte, muss man irgendwann auch auf der Landesebene tätig werden. Der Jugendlandtag hat dazu gerade erst einen Antrag beschlossen, der nun, im Nachgang zu dem Planspiel, an den Hauptausschuss des Landtags verwiesen wurde. Der Antrag sieht ein verbundübergreifendes Ticket vor. Elementar, denn es kann nicht sein, dass Jugendliche teilweise zwei Tickets brauchen nur weil sie im einen Verkehrsverbund wohnen und ihre Ausbildungsstelle im anderen haben. Und auch über das Pendeln zur Ausbildungsstätte hinaus muss man Jugendliche möglichst günstig mobil machen, denn Mobilität erweitert den Horizont. Ich wünsche mir, dass das Münsterland in Sachen Azubi-Ticket voran geht und auch auf Landesebene endlich die Weichen für ein Azubi-Ticket gestellt werden. Gerade die FDP könnte hier mitwirken, ist sie doch in Regierungsverantwortung. Den Vorschlag des Jugendlandtags halte ich hier für eine gute Grundlage.

Quelle: Westfälische Nachrichten – ePaper Münster


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